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FC Liestal 1895: Ein Blick in die Geschichte

Der FC Liestal ist einer der ältesten Fussballclubs der Schweiz. Es war in früheren Jahren nicht nur auf dem Rasen sehr erfolgreich, sondern erlangte in unserer Stadt auch Berühmtheit in seiner gesellschaftlichen Tätigkeit. Der Weg der langjährigen Vereinsgeschichte war oft sehr steinig. Die Höhen wurden von der Begeisterung getragen, die Tiefen mit grosser Liebe zum Fussball und Treue zum Club – überwunden.

Erstmals so richtig von sich reden machte der FC Liestal ab dem Jahre 1925, als die Rot/Weissen grosse Leistungen im neu eingeführten Schweizercup ablieferten. Die Gegner hiessen damals u.a. Lugano, Zürich, Basel, Old Boys, Brühl St.Gallen, Young Boys Bern und Locarno.

In der Saison 1927 stieg die Mannschaft in die sogenannte Promotionsklasse auf, wo sie einen sicheren Platz hatte bis zur Umwandlung der Serie A in die Nationalliga. Liestal verblieb mit der neuen Klasseneinteilung in der 2.Liga, während die Spitzenclubs der Promotion die neue 1.Liga bildeten. Der FC Liestal war bis zum Ausbruch des 2.Weltkrieges eine gute und wichtige Adresse in Sachen Fussball in der Region Nordwestschweiz/Zentralschweiz/Ostschweiz.

Nach dem Krieg war die Geschichte der Rot-Weissen nicht mehr sehr spektakulär, weil es die 1.Mannschaft nie mehr über die 2.Liga hinausbrachte und einen grossen Teil in der Zeit bis 1995 sogar in unteren Ligen anzutreffen war.

Mit dem Wiederaufstieg 1995 in die 2.Liga machte sich der FCL zum 100jährigen Vereinsjubiläum selbst das schönste Geburtstagsgeschenk.

In den letzten rund 20 Jahren war die 1.Mannschaft sehr erfolgreich, und seit einigen Jahren gehört der Liestaler Traditionsverein der 2.Liga inter an. Das Ziel besteht sicher darin, den Aufstieg in die 1.Liga zu schaffen, allerdings ohne Experimente in finanzieller Hinsicht. Die jetzige Vereinsleitung möchte den Club erfolgreich, aber auf gesunder finanzieller Basis führen. Bekanntlich sind frühere Experimente kläglich gescheitert.

Eine wichtige und tolle Aufgabe ist sicher der Juniorenbetrieb (dies bereits seit dem Jahre 1908), wo Jugendliche die Möglichkeit erhalten, sich in der Freizeit sinnvoll zu beteiligen. Der Nebeneffekt besteht natürlich darin, aus «eigenem Holz» Nachwuchs für die Aktiv-Teams heranzubilden.

Der FCL bietet in diversen Mannschaften auch Breiten- und Behindertensport an. Als Abschluss seien noch die Seniorenmannschaften erwähnt, welche die FCL-Familie abrunden.

Hanspeter Meyer, FCL-Archivar



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Der Vorstand

Unten v.l.: Marco Arango, Matthias Sutter, Mario Ritter, Roger Borer
Oben v.l.: Alex Bütler, André Benz, Marco Burtschi, Andi Pierer


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